Labormessungen im Kraftfahrzeug-Innenraum

Der Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. hat mittlerweile ca. 300 Messungen an Kraftfahrzeugen vorgenommen, die die Wirksamkeit der Gabriel Technology Platform™ auf die physikalischen Felder in Kraftfahrzeuginnenräumen belegen.

Die folgenden Grafiken zeigen jeweils Vormessungen (ohne Einsatz einer Entstörungstechnologie) und Nachmessungen (mit Einsatz der Gabriel Technology Platform™) der unterschiedlichen physikalischen Felder.

Vormessung und Nachmessung magnetischer Wechselfelder

Es erfolgten eine gesonderte Vormessung sowie eine Nachmessung der magnetischen Wechselfelder in nT mit einem 2000 nT Breitbandfilter (NF, potenzialfrei) in einem 25er-Rasterfeld. Aus den jeweils gemessenen Werten der x-, y- und z-Achse werden die isotropen Raumwerte automatisch mittels Software als Ersatzwert errechnet und dokumentiert.

Vormessung und Nachmessung elektrischer Wechselfelder

Es erfolgten eine gesonderte Vormessung sowie eine Nachmessung der elektrischen Wechselfelder V/m 100 Volt Breitbandfilter (NF, potenzialfrei) in einem 25er-Rasterfeld. Aus den jeweils gemessenen Werten der x-, y- und z-Achse werden die isotropen Raumwerte automatisch mittels Software als Ersatzwert errechnet und dokumentiert.

Vormessung und Nachmessung magnetischer Gleichfelder

Es erfolgten eine gesonderte Vormessung sowie eine Nachmessung der magnetischen Gleichfelder nT (Magnetostatik) raumunabhängige isotrope Wertermittlung, in einem 25er-Rasterfeld. Aus den jeweils gemessenen Werten der x-, y- und z-Achse werden die isotropen Raumwerte automatisch mittels Software als Ersatzwert errechnet und dokumentiert.

Mit 3D-Sonden wird die physikalischen Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen (HF) auf magnetische Gleichfelder (Magnetostatik) und elektrische Wechselfelder (NF) isotrop gemessen. Die mathematische Verrechnung beider Feldwerte bildet ein räumliches Elektro-Magnetisches-Interferenz-Potenzial (EMI-Potenzial) in µW/m² ab.

 

Rechnerisch ergaben sich folgende Werte für das EMI-Potenzial ohne und mit Einsatz der Gabriel Technology Platform™:

EMI-Potenzial Vormessung 84,32 µW/m ohne Entstörungs-Technologie 

EMI-Potenzial Nachmessung 4,40 µW/m2 mit Entstörungs-Technologie

Zur besseren Veranschaulichung dienen die beiden unten stehende grafischen Darstellungen des EMI-Potenzials:

Die Störquellen im Fahrzeug verursachen im magnetischen Gleichfeld wie im elektrischen Wechselfeld relevante Störungen. Da beide Felder miteinander wechselwirken, ist die mathematische Verrechnung beider Feldstörungen notwendig, um das effektive EMI-Potenzial im Feld darzustellen. Grafik 1 verdeutlicht eine räumliche Werteveränderung. In Relation zum Ausgangsfeld (Nullfeld) sind die Werte um den

Faktor 84,32 erhöht.

Die vorhandenen Störquellen im Fahrzeug werden durch eine Entstörungs-Technologie beeinflusst und es kommt zu einer Ent-Störung der Felder. Verdeutlicht wird dieses durch die mathematische Verrechnung beider Felder in der Darstellung des effektiven EMI-Potenzial. Grafik 2 zeigt eine Reduzierung der Feldwerte. In Relation zum Ausgangsfeld (Nullfeld) sind die Werte um den

Faktor 4,40 erhöht.

Die zukünftig in Fahrzeugen eingebaute LTE-Technologie könnte die negativen Auswirkungen noch verstärken. Vorbeugende Maßnahmen sind daher zu empfehlen.

Gesundheitliche Wirkungen

Hinsichtlich der gesundheitlichen Wirkungen von Magnetfeldern in PKW wurden bis heute keine spezifischen Studien durchgeführt.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat jedoch bereits einige Hinweise zu niederfrequenten Magnetfeldern in Kraftfahrzeugen auf seiner Website veröffentlicht. Interessierten sei der Link http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/02377/index.html?lang=de [zuletzt abgerufen am 13.06.2014] empfohlen, insbesondere Punkt 3. „Gesundheitliche Wirkungen“.

Rechtliche Regelung

Explizite rechtliche Regelungen zum Thema „Elektrosmog im Kraftfahrzeug“ gibt es bislang noch nicht. Das BAG (siehe oben), empfiehlt jedoch die ICNIRP-Grenzwerte als Referenz (siehe Punkt 4. „Rechtliche Regelung unter http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/02377/index.html?lang=de [zuletzt abgerufen am 13.06.2014]). Interessierten sei hierzu die enstsprechende Veröffentlichung des ICNIRP empfohlen: „ICNIRP Guidelines for Limiting Exposure to TimeVarying Electric, Magnetic and Electromagnetic Fields (up to 300 GHZ)“ veröffentlich im Health Physics 74 (4): 494522; 1998 (zu finden unter http://www.icnirp.de/documents/emfgdl.pdf [zuletzt abgerufen am 13.06.2014]).


Anrufen

E-Mail

Anfahrt